Abnehmen ohne Abkürzungen: Warum schnelle Diäten deiner Figur langfristig schaden
- Lisa-Marie Linn

- 10. Feb.
- 1 Min. Lesezeit
Je länger ich selbst trainiere und andere Frauen coache, desto weniger glaube ich an Abkürzungen, weil ich immer wieder sehe, was diese Abkürzungen kosten - wenn auch nicht sofort.
Viele Wege fühlen sich kurzfristig effektiv an. Sie geben das Gefühl von Kontrolle, von „Ich tue endlich etwas“, von schnellen Ergebnissen.
Die Saftkur macht sich ja auch so schön schnell auf der Waage bemerkbar.
Doch genau hier beginnt das Problem.
Viele Frauen verlieren zwar Gewicht, aber gleichzeitig auch wertvolle Muskelmasse. Und das ist besonders kritisch, weil wir ohnehin ab etwa 30 Jahren beginnen, Muskulatur abzubauen:
Ohne gezieltes Training sinkt die Muskelmasse um etwa 3–8 % pro Jahrzehnt.
Dieser Prozess hat einen Namen: Sarkopenie, altersbedingter Muskelabbau.
Wenn sich dieses Muster über Jahre wiederholt - kombiniert mit Phasen zu geringer Kalorienzufuhr, zu wenig Protein und fehlenden Kraftreizen - entsteht genau das, was viele nicht verstehen:
Trotz niedrigerer Zahl auf der Waage wirken Körper „weicher“, fühlen sich kraftlos an, obwohl eigentlich ein definierter, straffer Look das Ziel war.
Hinzu kommt: Das niedrige Gewicht nach der Diät bleibt meist nicht lange.
Stattdessen sammelt der Körper über die Jahre oft mehr Fett an, während mit jeder unstrukturierten Diät erneut Muskelmasse verloren geht.
So verschiebt sich die Körperzusammensetzung schleichend.
Vielleicht geht es also gar nicht darum, schneller voranzukommen, sondern darum, bewusst zu entscheiden, welche Abkürzungen du nicht mehr nehmen willst.
Fang an, mit deinem Körper ein Team zu werden.
Du bist Kunst, Baby!
Gestalte dich bewusst.
Deine Lisa

.png)




Kommentare