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Fitness zerstört dein Selbstbild

Stell dir vor, du stehst morgens im Bad, ziehst dein Oberteil hoch, schaust kurz in den Spiegel und merkst: Es geht gar nicht um den Bauch, es geht um dieses Gefühl darunter, dieses „Ich bin irgendwie nicht richtig bei mir“, dieses „Ich nehme mir ständig Dinge vor und verliere mich dann wieder im Alltag“, dieses „Ich will doch einfach nur, dass ich mich in meinem Körper endlich wohl fühle“.


Fitness ist neutral. Die Identität dahinter nicht.

Du kannst Training nutzen, um dich aufzubauen oder um dich zu bestrafen.

Du kannst Ernährung nutzen, um dich zu nähren oder um dich zu kontrollieren.

Und wenn du ehrlich bist, weißt du sehr genau, was du gerade tust.


Ich sehe das jede Woche in meiner Arbeit. Frauen buchen nicht nur eine Stunde Training bei mir. Sie buchen eine neue Beziehung zu sich selbst, angefangen bei einer Stunde nur für sich.


Mit jeder Einheit, die sie wahrnehmen statt „durchziehen“, mit jeder Mahlzeit, die nährt statt bestraft, mit jeder Entscheidung, die sie sich selbst halten, verschiebt sich etwas Grundlegendes:

Aus „Ich bin unsicher“, „Ich bin inkonsequent“, „Ich bin unsportlich“ wird langsam ein anderes inneres Bild: „Ich kann mir vertrauen.“


Hier beginnt Identitätsarbeit. 

Denn du wirst nicht erst selbstbewusst und trainierst dann.

Du trainierst und dein Selbstbild wächst mit, wenn du darauf achtgibst.


 
 
 

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